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Der große Einsatz von mehr als 35 brasilianischen MitarbeiterInnen und VolontärInnen aus der Schweiz und Deutschland bilden die Grundlage für das 38-jährige Projekt ABAI.


Mitarbeiter erzählen...

"Seit 15 Jahren arbeite ich in der ABAI. Sie war schon immer die gute Seite in meinem Leben und wurde dies noch mehr, als durch sie die Liebe in mein Leben kam. Nach unserer Heirat zogen Erik und ich in die neu gegründete Wohngemeinschaft der ABAI in Curitiba, um unser Glück mit anderen zu teilen" - Isorete Palu, 1999

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"Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir die ABAI ... ermöglichte, mein Agronomiestudium mit einer Lizentiatsarbeit über die Produktion der Kamille abzuschliessen. Mandirituba ist der grösste Kamilleproduzent Brasiliens. Meine Arbeit an der Universität sowie meine praktische Arbeit im Projekt sollen den Kamillebauern helfen, ihre Produktionsmethoden den MArktbedingungen anzupassen, um diese wichtige Einnahmequelle nicht zu verlieren. In diesem Jahr führten wir Versuche zur Verbesserung der Samen durch, Pflanzten Versuchsfelder mit biologisch produzierter Kamille und probierten neue Trocknungsmethoden aus." - Marcos Dalla Costa, Agronom

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"Dieses Jahr fühlte ich mich Gott sei Dank wieder stärker, um speziell den Müttern beistehen zu können, die ihre Kinder hungern sehen, während ihre Männer trinken. Die ABAI ist für diese Mütter die Türe, die sich für sie zu einem hoffnungsvolleren Leben öffnet" - Inês Machado Franco

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"Am Anfang des Jahres waren die Kinder sehr verschlossen und schwierig. Zeichen der Liebe konnten sie weder geben noch annehmen. Doch im täglichen Zusammenleben haben sie sich langsam geöffnet und gelernt, ihre Gefühle zu zeigen" - Geny da Luz Goncalves

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"Weil unsere Tagesheimkinder ein so schweres Schicksal haben, finden wir in der Arbeit mit ihnen die Kraft, für ein besseres Leben zu kämpfen. Die ABAI ist sehr wichtig, denn sie hilft nicht nur den Kindern, sondern auch uns Angestellten." - Gomercinda Veloso Villas-Boas

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"Das Anteilnehmen am Befreiungskampf unserer alkohol- und drogenabhängigen Menschen ist für mich zu einer Quelle von Energie und Lebensfreude geworden." - Heidi Wyss


Volontärinnen und Volontäre erzählen...

"Am Anfang stand der Gedanke, Worten Taten folgen zu lassen. Als Teil jener Gesellschaft, deren Tanz ums goldene Kalb immer schlimmere Formen annimmt, bedeutet für mich Einsatz in der ABAI den Versuch, einen Bruchteil der genossenen Privilegien zurückzugeben. Gleichzeitig war es auch due Neugierde, eine andere Kultur nicht nur anzusehen, sondern auch zu erleben.

Dieses Erleben stellte sich nicht immer als einfach heraus, doch die beiderseitige Bereitschaft, sich einander zu öffnen, erleichterte es erheblich, voneinander zu lernen. Ob der Konfrontation mit dem Elend der unter einem anderen Stern Geborenen stellte sich wiederholt die Frage: Wieso sie und nicht ich selbst?Glück, Schicksal oder Zufall? Eine Antwort habe ich nicht gefunden. Trotzdem: resignieren hiesse die Misstände akzeptieren, sich geschlagen geben. Der Tropfen auf dem heissen Stein verdampft zwar, doch wird er kondensieren und von neuem fallem" - Matthias Daum

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"Zehn Jahre nach meinem ersten vierwöchigen Aufenthalt kehre ich in die ABAI zurück. Diesmal begleitet mich meine Tochter Claudia. Ich freue mich, liebe und bekannte Gesichter bei den Mitarbeiterinnen wieder zu sehen, aber auch jenen Kindern zu begegnen, die jetzt erwachsene junge Menschen sind. Einige leben schon ausserhalb der ABAI. Es scheint, dass der Geist der ABAI sie in ihrem Leben weiter begleitet.

Auch in der Betreuung der Alkohohlkranken durch Heidi spüre ich dieses Streben nach Einswerden von Seele und Schicksal. Sei dies in Gesprächen, bei der Arbeit oder in den zwischenmenschlichen Begegnungen.

Claudia ist beeindruckt vom leidvollen, oft unglaublichen Schicksal der Menschen im Kontrast zum liebevollen, frühlihcen Umgang miteinander in der ABAI.

Marianne, wir bewundern dich und deine Helferinnen, die unermüdlich mitgestalten, wo so viele Probleme aufeinander treffen. Habt den Mut und die Kraft weiterzumachen!" - Lisel Uebelhart

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"Ein halbes Jahr lebte ich in der grossen ABAI-Familie, war sie mein Zuhause. Dank Marianne Spiller, meiner ehemaligen Primaschulkameradin, durfte ich erfahren, was Solidarität, Hilfsbereitschaft und Anteilnahme bedeuten. In der täglichen Arbeit spürte ich die Nähe, die Liebe der Kinder und Jugendlichen, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihre Offenheit, ihre Dankbarkeit haben mich tief berührt. Für diese Erfahrung, für das Angeommensein danke ich Euch allen herzlich. Diese Zeit in Mandirituba hat mein Leben geprägt" - Ueli Borsari

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"Nach meinem ersten Aufenthalt in der ABAI vor sechs Jahren kehrte ich im Januar für drei Monate mit unserem 5jährigen Sohn Lars zurück. Ich war für diese Zeit Mutter vieler Kinder. Lars musste isch daran gewöhnen, nicht nur Spielsachen, sondern auch Zuwendung mit andern zu teilen.

Tief beeindruckten mich die Veränderungen, welche die ABAI in Mandirituba bewirkt. Es ist nicht nur die materielle Hilfe, welche Neues entstehen lässt, sondern die umfassende Gemeinschaft, die Geborgenheit der ABAI, die das Vertrauen der armen Bevölkerung in eine bessere Zukunft weckt. Die Ausstrahlung der ABAI ist in ganz Mandirituba zu spüren. das wiedergefundene Lachen einer Frau, eines Ex-Alkoholikers ist für mich das Symbol der Veränderung seit meinem ersten Aufenthalt." - Silvia Maillien und Lars

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