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Die Projektentwicklung im Überblick

1979
Eine kleine Gruppe von Brasilianerinnen und Schweizerinnen gründet in Curitiba den Verein ABAI (Associação Brasileira de Amparo à Infância).
1980 Baubeginn am Tagesheim.
In Zürich wird der Verein «Freunde des Kinderzentrums in Mandirituba, Brasilien» gegründet. Die ersten Geldspenden aus der Schweiz treffen ein.
1981 Im November wird das Tagesheim eingeweiht. Die ersten 40 Kinder aus den ärmsten Verhältnissen Mandiritubas ziehen ein. Brasilianische Mitarbeiterinnen nehmen zusammen mit Volontärinnen aus der Schweiz die Arbeit auf.

1982 Baun eines Leiter- und Mitarbeiterhauses sowie eines Viehunterstandes und eines Hühnerstalles.
1983 Das Mitarbeiterhaus wird zum Sozialwaisenhaus umfunktioniert und die ersten Sozialwaisen beziehen ihr neues Heim.

Die ABAI wird an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.

1984 Bohrung eines Grundwasserbrunnens.

Vergrösserung des Tagesheimes.

Erste Vortragsreise von Marianne Spiller in der Schweiz.

1985 Bau des Schreinereigebäudes und Anstellung eines Schreinermeisters.

Anstellung eines Agrotechnikers für den Aufbau der Landwirtschaft.

1986 Bau des 2. Sozialwaisenhauses.

Anstellung einer Schneiderin und Beginn der Frauenausbildungskurse.

Anstellung einer Sozialarbeiterin für die Familienarbeit.

Ausbildung der ersten Schreinerlehrlinge.

1987 Bezug des 2. und Bau des 3. Sozialwaisenhauses.

Aufnahme von fünf Geschwistern, die ihre Mutter verloren haben, und Anstellung von Sozialeltern.

Anstellung eines Agronomen für den Aufbau von Kleinbauernkursen.

1988 Beginn der therapeutischen Arbeit mit Alkoholikern.

Die Anonymen Alkoholiker gründen eine Gruppe in Mandirituba.

1989 Bau eines Gebäudes für Büro, Lager und Näherei.
1990 Die ersten Elektriker werden ausgebildet.

Bau eines grossen Mehrzwecksaales.

Um-/Ausbau des Melkstalles und Bau eines Schweinestalles.

1991
Carmen Edele gründet den deutschen Verein «Freunde des Kinderdorfes ABAI in Mandirituba, Brasilien».
Einrichtung einer kleinen Therapiestation für alkohol- und drogenabhängige Männer.

Der argentinische Friedensnobelpreisträger (1980) Adolfo Perez Esquivel besucht die ABAI.

Tod unseres Freundes Prof. Max Lüthi, der der ABAI ein grosses Legat hinterlässt.

1992 Die Idee der Schwesterprojekte wird geboren.

Planung und Baubeginn einer grösseren Therapiestation für Alkoholiker, im Sinne eines Schwesterprojektes von einer Gruppe erfahrener Berufsleute geführt werden soll.

Bau eines grösseren Wasserreservoirs.

Erster kombinierter Elektriker- und Sanitärinstallateur-Kurs.

1993 Aufnahme einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Schwesterprojekt für Strassenkinder des Ex-Karmeliters Fernando de Gois und Mithilfe beim Bau des ersten Hauses.

Unterstützung der Menschenrechtsarbeit des Juristen Wagner Rocha D'Angelis.

1994 Schenkung und Einrichtung einer Bibliothek durch den deutschen Stützverein.

Bau eines Holzhauses für die Mitarbeiterinnen des Strassenkinderprojektes.

Abschied von drei leitenden Mitarbeiterinnen (Agrotechniker, Schreiner, Leiterin).

Auflösung der vorgesehenen Führungsgruppe für die Alkoholtherapiestation.

1995 Übernahme der neuen Therapiestation durch das Sozialwerk des deutschen Franziskaners Hans Stapel zur Einrichtung einer Drogenrehabilitationsstation für Frauen.

Besuch von Urs Bühler.

Die Bäuerin und Sozialpädagogin Heidi Wyss nimmt ihre Arbeit in der ABAI und im Strassenkinderprojekt auf.
In Zürich gründet Anna Schmid den Stützverein «Freunde brasilianischer Strassenkinder».

1996 Die ersten drogenabhängigen Frauen beziehen die neue Therapiestation «Farm der Hoffnung».

Der Rotaryclub Küsnacht schenkt der ABAI eine Ludothek.

Die ABAI schenkt dem Schwesterprojekt «Precavida» eine Landparzelle zur Einrichtung eines Zentrums für Träger des HI-Virus.

September: Fest zum 15. Geburtstag der ABAI, zusammen mit einer Delegation aus der Schweiz.

9. November: Tod von Urs Bühler, des ersten Präsidenten der ABAI Schweiz.

1997 Eine Spende in Erinnerung an Urs Bühler erlaubt den Aufbau einer Musikgruppe.

Durchführung des ersten Forums über Kamillenanbau.

Therapieplätze werden von 7 auf 12 erhöht.

Einrichtung von individuellen Therapiestunden.

1998 Schliessung des Kindergartens des Tagesheimes, Kindergärtler werden fortan von den neuen Gemeindekrippen betreut.

Die Zahl der Tagesheimplätze wird von 90 auf 130 erhöht.

Erster Kurs für Autoelektriker.

Heirat von Heidi Wyss und Francisco Luiz Filho.

Besuch einer Delegation des deutschen Stützvereins «Freunde des Kinderdorfes ABAI, Brasilien».

Kauf einer Landparzelle für den Bau des Therapierestaurants.

1999 Am grossen Kirchenfest von Mandirituba wird Geld gesammelt für den Bau des Restaurants.

Heirat von Isorete Palü und ErikAastrup.

Einrichtung eines Informatik-Ausbildungskurses.

Einrichtung einer neuen Gruppe für gefährdete Mädchen und Frauen.

Olga und Rivair Deriviani beenden ihre 12-jährige Arbeit als Sozialeltern.

Das dritte Sozialwaisenhaus wird zu einem Haus für Rehabilitanten.

2000 Mai: Baubeginn am Therapie-Restaurant/ Recanto das Palmeiras.

Der Agronom Marcos Dalla Costa wechselt von der ABAI zur Gemeinde.

Die Leiterin Jussara Palü verlässt das Tagesheim, um im Therapierestaurant zu arbeiten.

November: Fest zum 60. Geburtstag von Marianne Spiller mit Freunden, Verwandten und Volksbewegungen.

2001 Das Restaurant nimmt den Betrieb auf.

Aufnahme eines neuen, in Buenos Aires angesiedelten Schwesterprojektes «Kinder für den Frieden» des Friedensnobelpreisträgers Adolfo Perez Esquivel.

Vorbereitungen zur Einrichtung eines Umwelterziehungsprogramms auf einem zur ABAI gehörenden Stück Land von 25 Hektaren.

November. Fest zum 50. Geburtstag von Heidi Wyss.

2002 Zur Ausarbeitung des Umwelt-Erziehungsprojekts schloss die ABAI einen Vertrag mit dem staatlichen Forschungsinstitut Embrapa Florestas und der politischen Gemeinde Mandirituba ab. Die Embrapa hilft einen Wald-Lernpfad anzulegen und Flora und Fauna zu bestimmen.

Im Oktober fand in der ABAI ein grosses Treffen von Umwelterziehern statt. Mehr als 10 Gemeinden waren vertreten.

2003 Einrichtung eines Gemeinschaftszentrums mit Pflanzengarten in einem Armenviertel von Mandirituba.

2004 Gründung einer Bewegung zur Suchtprävention.
2005
Der Verein 1000 Frauen für den Friedens-Nobelpreis hat u.a. Marianne Spiller für den Friedens-Nobelpreis 2005 vorgeschlagen. Der australische Radiosender SBS Radio interviewte sie (auf Deutsch) aus diesem Anlass: Interview anhören (MP3-Format, ca. 4 MB).
2006
Marianne Spiller erhält den Menschenrechtspreis 2006 der Internationalen Gesellschaft für Menschrechte (IGFM).
2013
Carmen Edele übergibt die Leitung des deutschen Vereins «Freunde des Kinderdorfes ABAI in Mandirituba, Brasilien» an Christa Kurz.

Quelle: Jahresbericht 2001 & Webseite des Schweizer Vereins.

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